Ausflug zur Gedenkstätte Hadamar

Mit dem Konfi-Jahrgang 2025/2026

Am 24.03.2026 besuchten wir – Martin und Frederike Buschmann, Leonie Blömacher (Gemeindepädagogin) sowie 21 Konfi´s des aktuellen Jahrgangs – die Gedenkstätte Hadamar.

Vor Ort wurden wir von Dietmar Langosch durch die Räumlichkeiten geführt. Auf einfühlsame und altersgerechte Weise vermittelte er den Konfi´s die wichtigsten und zugleich erschütternden Informationen über die Geschichte dieses Ortes.

Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“. In den Jahren 1941 bis 1945 wurden dort fast 15.000 Menschen ermordet – darunter psychisch erkrankte Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie Alte, Junge, Männer, Frauen und Kinder. Sie stammten aus vielen Regionen Deutschlands und aus verschiedenen Ländern Europas.

Uns als Leitungsteam war es besonders wichtig, dass die Konfi´s die Geschichte ihrer Region kennenlernen. Mit dem klaren Gedanken, dass sich solches Unrecht niemals wiederholen darf.

Während der Führung stellten die Jugendlichen viele nachdenkliche Fragen, etwa ob die Bevölkerung damals wusste, was in den sogenannten Krankenhäusern geschah, oder welche Rolle einzelne Verantwortliche spielten und ob Hitler selbst einmal in Hadamar war. Außerdem erarbeiteten sie unter der behutsamen Anleitung von Herrn Langosch Steckbriefe von Menschen, die in Hadamar ihr Leben verloren haben. Sowohl die Räumlichkeiten der Gedenkstätte, als auch das Beschäftigten mit einzelnen Schicksalen machte den Besuch für die Konfi´s nahbar.

Am Ende war es ein gelungener und zugleich bewegender Ausflug, der bei allen Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.